Technologie der Montage neuer Rohre

Erstellung typischer Auswalzverbindungen

Die Auswalzverbindung ist eine dem Nieten gleichende Technik – in beiden Fällen wird die Verbindung durch eine plastische Bearbeitung des Materials erreicht. Während Nietverbindungen schon lange der Geschichte der Drucktechnik angehören, bildet die moderne Auswalzverbindung zwischen Rohr und Rohrboden einen technologisch höchst anspruchsvollen Vorgang.

Für das typische System "steifer Boden – weiches Rohr" wird bei Einhaltung der Proportionen von Auswalzlänge, Rohrdicke und Stärke der Brücke zwischen den Rohren allgemein eine an einen Antrieb mit elektronisch gesteuertem Drehmoment angeschlossene Rohrwalze mit eigenem Vortrieb eingesetzt.

In den heute hergestellten Mantelrohr-Wärmeaustauschern stellen etwa 80 % aller anzutreffenden Verbindungen Auswalzverbindungen dar.

Erstellung typischer Auswalzverbindungen

Vervollständigende Operationen:

Reinigung und Entfettung der Oberfläche der Öffnungen von Rohrböden und Rohrenden

Eine notwendige Bedingung für die dichte und dauerhafte Verbindung des Rohres mit dem Rohrboden ist die Glätte und Sauberkeit der aneinander anliegenden Flächen von Rohr und Boden.

Reinigung und Entfettung der Oberfläche der Öffnungen von Rohrböden und Rohrenden

Einführung der Rohre

Das Einführen der Rohre erfolgt mit Hilfe von Sucherstiften, die die Möglichkeit der Blockierung der Rohre an den Trennwänden sowie ihre Beschädigung ausschließen.

Einführung der Rohre

Blockieren der Rohre in den Öffnungen

Das Blockieren der Rohre und die Beseitigung des Spiels zwischen Rohr und Öffnung am Rohrboden verhindert ein Verschieben und Drehen des Rohres während des Auswalzprozesses.

Blockieren der Rohre in den Öffnungen

Abschlussbearbeitung der Rohrenden

Technologische Materialzugaben der Rohre werden mit Hilfe von Planungsköpfen beseitigt. Zusätzlich können die so geplanten Rohre mit Muffen versehen oder „auf Radius“ abgerundet werden.

Abschlussbearbeitung der Rohrenden